LE_Praktikumsplätze

Während oder nach der Schule in ein Praktikum

Persönliche Überlegungen unseres Bildungsverantwortlichen:

Vermehrt suchen Schüler und Schülerinnen, Studierende, Maturanden und Schulen nach Unternehmungen, die den Auszubildenden einen interessanten Praxisplatz anbieten können. Seit einigen Jahren sind solche Praxisjahre an Schulen teilweise sogar obligatorisch (gemäss Bundesgesetz über die Fachhochschulen SR414.71).

Dieses Schuprax-Modell (SCHULE und PRAXIS) macht bestimmt auch Sinn. Hat man vermutlich in den letzten Jahren nun endlich gemerkt, dass das klassische «theoretische Studium» in der Praxis Probleme mit sich bringen kann (WKK = weiss viel, kann wenig und kostet viel).

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Beispiel:Wer mit der gymnasialen Maturität an einer Fachhochschule studieren möchte, muss für einen prüfungsfreien Übertritt an eine Fachhochschule nach der Maturität ein meist einjähriges Berufspraktikum absolvieren.Mit der gymnasialen Maturität hast Du zudem die Möglichkeit, eine berufliche Grundbildung (Berufslehre) meist in kürzerer Zeit zu absolvieren.
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Wenn man nun aber weiter über dieses Modell nachdenkt, wird es Jahre geben, in denen sich das Praxis-Modell mit der Normallehre kreuzen wird.

Dies wiederum stellt die Unternehmen vor folgende Überlegungen: Sollen wir zukünftig auf Lernende oder Studierende setzen?

Die Überlegungen tu sozialen Kosten und Nutzen können nun beginnen!Das momentane Lehrstellen-Problem werden wir auch mit solchen Modellen vermutlich nicht lösen können.

Beide Modelle haben in der schweizerischen Bildungslandschaft ihre Berechtigung… aber es wird zukünftig für den Jugendlichen und für die Unternehmungen nicht einfacher werden.

Mein Fazit: Jeder Einzelfall muss gut überlegt und langfristig betrachtet werden.