SC_Lernende erzählen

  • Felix erzählt

    Felix erzählt

    Zur Person
    Name: Felix Scherrer
    Ausbildung als: Mediamtiker EFZ
    Lehrjahr: 3. Lehrjahr

    Im August 2014 startete meine Ausbildung als Mediamatiker bei der Competec Gruppe. Seither erhielt ich bereits Einblick in vier Abteilungen – welche im Halbjahres-Rhythmus wechseln.

    Meine Lehre startete ich in der Einkaufs-Abteilung. Neben der Beschaffung von Waren und dem betreuen von Lieferanten, durfte ich auch die Product-Manager bei der Sortiments-Pflege unterstützen. Mit der Arbeit im Einkauf gewann ich ein allgemeines Verständnis für den Warenhandel, welches mir auch in den weiteren Abteilungen sehr zu Nutze kam.

    Nach einem halben Jahr kam dann der Wechsel in den Support. Meine Hauptaufgabe hier bestand im Abwickeln von Kundenrücksendungen (RMA’s) – dazu gehört die Fehleranalyse, wenn nötig das Reparieren oder Weiterleiten an die entsprechende Servicestelle. Im Gegensatz zum Einkauf hat man im Support physischen Kontakt zur Ware, was wieder eine neue Perspektive auf den ganzen Warenfluss bringt.

    Nach dem vollendeten halben Jahr im Support wurde ich an die Front gestellt – in den Verkauf. Zu Beginn anspruchsvoll fand ich hier den intensiven Kundenkontakt per Mail, Telefon oder persönlich im Showroom. Im Verkauf war ich vor allem verantwortlich für das Erfassen von Bestellungen und Offerten, Beratungen, aber auch Troubleshooting wie Postschäden abwickeln usw… Auch diese Abteilung gab mir wieder eine völlig neue Sicht auf das Daily Business in dieser Branche.

    Nach dieser kaufmännisch-ausgerichteten Abteilung wechselte ich wieder in den technischen Bereich. In der internen IT war ich mitverantwortlich, dass die Infrastruktur der Firma immer läuft. Konkret heisst das, Hardware installieren bzw. auswechseln, Softwareprobleme lösen, aber auch systemtechnische Arbeiten wie Wartung des Firmennetzwerks.

    Nachdem ich die Hälfte meiner Ausbildung als Mediamatiker hinter mir habe, blicke ich zuversichtlich in die Zukunft und freue mich auf neue Herausforderungen.
  • Céline erzählt

    Céline erzählt

    Zur Person
    Name: Céline Naef
    Ausbildungs als: Mediamatikerin EFZ
    Lehrjahr: 4. Lehrjahr (Abschluss Sommer 2016)

    Als ich ins 3. Jahr der Bezirksschule gekommen bin (damals noch 4 Jahre Oberstufe), war ich unschlüssig, was ich machen möchte. Von Anfang an klar war mir aber, dass ich nicht weiter in die Schule möchte, weshalb ich mich dann beim ask! in Aarau gemeldet habe, um einen Beratungstermin zu erhalten. Bei diesem etwa Einstündigen Gespräche kam heraus, dass der Beruf Mediamatiker sehr viele meiner Interessen abdeckt.

    Ich habe mich anschliessend bei diversen Betrieben für einen Schnupperlehre angemeldet, unteranderem der Gemeindeverwaltung Boswil. Ich habe nicht nur den Beruf Mediamatik geschnuppert, doch dieser hat mir am besten gefallen und als ich dann im 4. Bezjahr die Zusage der Gemeinde erhielt, war ich sehr glücklich. Im Jahr 2012 habe ich mit meiner Lehre bei der Gemeindeverwaltung Boswil als Mediamatikerin begonnen. Schnell war für mich klar, dass eine solch kleine Gemeinde nicht ganz der richtige Ort ist, um Mediamatiker auszubilden. Nach zwei Jahren bei der Gemeinde konnte ich anfangs 3. Lehrjahr den Ausbildungsbetrieb wechseln. Für mich ging die Reise bei der Competec Service AG weiter.

    Mittlerweile bin ich fertig mit der Ausbildung. Ich durfte vier sehr lehrreiche Jahre erleben, sowohl bei der Gemeinde als auch der Competec. Bei der Gemeindeverwaltung konnte ich viele spannende Dinge zum Verwaltungswesen einer Gemeinde lernen – Personen bei anmelden, ID-Anträge erstellen oder Steuererklärungen bearbeiten – alles Dinge die jeder Mal braucht. Bei der Competec Service AG konnte ich in der Technikabteilung und im Marketing Erfahrung sammeln, unter anderem durfte ich das DayDeal.ch Team ein halbes Jahr tatkräftig unterstützten. Meine Zeit bei der Gemeindeverwaltung Boswil war vielleicht für meine Ausbildung nicht das Beste, aber ich habe auch dort viel gelernt – zum Beispiel den Kundenkontakt am Telefon oder Schalter. Bei der Competec Service AG durfte ich mir das Mediamatiker-Fachwissen aneignen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Ausbildung und dem Weg, welchen ich gewählt habe.
  • Agaste erzählt

    Agaste erzählt

    Zur Person
    Name: Agaste
    Ausbildungs als: Informatiker Support
    Lehrjahr: Abschluss Sommer 2016


    Wie ich zu der Lehre bei Brack gekommen bin
    Mein Hobby ist das Zusammenbauen von PCs. Ich helfe meinen Kollegen, Verwandten, Bekannten etc. und repariere ihren PC, die Multimediageräte, sowie andere elektronische Geräte. Und so war es für mich klar, dass ich in Richtung Informatik gehen will. Ich habe mich bei ASK gemeldet und dort verschiedene Berufe angeschaut. Ausserdem haben wir das Vorgehen bei einer Bewerbung besprochen, aber auch in der Schule haben wir das angeschaut.

    Ich schnupperte in diversen Berufen, die mich interessiert haben. Insgesamt habe ich in acht Berufen hinein geschnuppert und Informatiker mit der Fachrichtung Support hat mir am besten gefallen. Ich habe mich gut informiert über den Beruf Informatiker. Habe meine Kollegen, die auch als Informatiker arbeiten, mit Fragen über die Schule und die Arbeit gelöchert und dann habe ich mich auf Lehrstellen als Informatiker beworben.

    Im Lehrstellennachweis www.ag.ch/lena habe ich die Stelle hier bei Brack entdeckt und sofort eine Bewerbung geschrieben. Nebst den Schulzeugnissen gehörte zur Bewerbung auch ein Eignungstest. Deshalb habe ich einen Multicheck Test gemacht. Beim Multicheck müssen wir Themen wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Logik, Konzentration, Kurzzeitgedächtnis, Merkfähigkeit, Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis, Organisationsfähigkeit und Textschreiben können. Zusammen mit dem Bewerbungsschreiben und dem Ergebnis des Multitests habe ich auch noch einen speziellen Lebenslauf geschrieben und mitgeschickt.

    Ich schickte meine Lehrstellenbewerbung an die Firma Brack Electronics AG. Darauf habe ich ein Mail bekommen, dass ich zur ICT-Informationsveranstaltung eingeladen bin.

    Dort wurden wir über die Firma informiert, es gab eine Vorstellung und im Anschluss haben wir einen kurzen schriftlichen Test gemacht. Dann habe ich nochmals ein Mail bekommen, dass ich zur Schnupperlehre als Informatiker Fachrichtung Support eingeladen bin.
    Einen Tag lang durfte ich bei der Competec AG schnuppern gehen und schauen, wie es mir hier gefällt. Daneben war das auch eine Art Bewertung, ob ich für die Arbeit als Informatiker geeignet bin. Im Anschluss auf den Schnuppertag erhielt ich einen Anruf, dass ich die Lehrstelle bekommen habe. Ich war sehr glücklich!
  • Silvio erzählt

    Silvio erzählt

    Mein Weg zum Mediamatiker
    Erstmals auf die Ausbildung zum Mediamatiker aufmerksam geworden bin ich in einem Berufswahlkatalog. Sofort sagte mir die Mischung aus den interessanten Berufen zu. Ich entschloss mich schliesslich, mich als Mediamatiker zu bewerben.

    Über verschiedene Quellen, unter anderem über den Lehrstellennachweis «www.lena.ch», erfuhr ich, dass, damals noch Brack Electronics AG heute die Competec Service AG, diese Ausbildung anbietet. Kurze Zeit nach der Einreichung meiner Bewerbung wurde ich zum Selektionstag eingeladen. Dort wurden wir eingehend über die Berufslehre in der Firma informiert und mussten einen kurzen Test absolvieren. Schon bald darauf wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen, bekam die Lehrstelle zugesichert und unterzeichnetet den Lehrvertrag.

    Nun bin ich seit fast zwei Jahren bei der Competec Service AG. In meinen drei Tagen pro Woche, die ich im Betrieb verbringe, habe ich schon fünf verschiedene Abteilungen besucht, darunter die Informatik und das Marketing. Zwei Tage in der Woche bin ich in der Schule in Aarau, wo ich die Berufsschule und Berufsmatura absolviere. Alle sechs Monate rotieren die Lernenden innerhalb der Firma.

    So bildet man sich einerseits auf mehreren Gebieten und lernt andererseits die Zusammenhänge zwischen den Abteilungen einer grossen Firma kennen. Als Lernender der Competec Service AG erhält man Einblick in das Marketing, den Verkauf und Einkauf, die Informatik, sowie den Kundensupport. So merkt man schnell, was einem gefällt und was weniger und kann sich so nach vier Jahren Lehre auch im idealen Berufsfeld weiterbilden.
  • Marek erzählt

    Marek erzählt

    Bewerbung bei Brack.ch/Competec

    Mein Name ist Marek Giesen und ich bin mittlerweile 20 Jahre alt. Ich habe mit 16 Jahren die Schule abgeschlossen und während der Schulzeit begann ich eine Lehre als Informatiker zu suchen. Schnell fand ich im Internet die Firma Brack Electronics AG. Diese heisst nun Brack.ch/Competec Service AG. Zufälligerweise feierte Brack gerade sein 15-jähriges Bestehen und veranstaltete einen Tag der offenen Türe. Ich verbrachte viel Zeit an diesem Event und informierte mich direkt bei den zuständigen Personen, wie es mit einer Lehre bei Brack ist. Was ich alles sah und hörte, fand ich sehr spannend und so schrieb ich noch am gleichen Wochenende die Bewerbung für die Lehrstelle Informatiker Support. Ich hatte grosses Glück und erhielt sehr bald schon eine Einladung für einen Schnuppertag. Dieser gefiel mir wahnsinnig gut. Nach einem erfolgreichen Tag erklärte man mir, dass man auf mich zurückkommen werde. Nach einer Woche erhielt ich einen Brief von der damaligen Brack Electronics AG mit dem Bescheid, dass ich die Lehrstelle erhalten habe. Die Freude war selbstverständlich riesig. Das ist nun fast vier Jahre her und ich bereue die Entscheidung auf keinen Fall. Vor kurzem habe ich nun die Lehre abgeschlossen und freue mich darauf, weiter in der Firma im Support arbeiten zu dürfen.

    Lehre bei Brack.ch/Competec
    Ich begann die Lehre bei Brack/Competec mit 17 Jahren. Die Firma ist so aufgebaut, dass die Lehrlinge mehrere Abteilungen besuchen und in diesen die jeweilige Arbeit lernen. Während der ganzen Lehre war ich in folgenden Abteilungen:

    • Assembling
    • RMA Logistik
    • Einzelreparatur Technik
    • PC Reparatur
    • Verkauf
    • IT

    Meine Lehre begann mit dem Assembling. Hier werden aus einzelnen Komponenten ganze Computer gebaut, installiert und getestet. Von kleinen Barbones bis hin zu Game-PCs im Wert von 2‘500 Fr. hält man alles in den Fingern.

    Weiter ging es dann zur RMA Logistik. Hier schickt man die defekten Produkte zurück zum Hersteller und empfängt die reparierte Ware. Man kümmert sich um den Zoll, damit alles so schnell wie möglich wieder bei uns ist.

    Zur Einzelreparatur Technik gäbe es sehr viel zu erzählen. Es wird von Woche zu Woche anders gearbeitet. In einem Wochenplan ist man in die verschiedenen Gruppen unterteilt, welche spezielle Aufgaben zu erfüllen haben. Man ist in folgende Gruppen eingeteilt:

    • Call Center + Email
    • Technikschalter
    • Testen + Aushilfe Call Center

    Ist man im Call Center, so bearbeitet man alle Fragen, welche per E-Mail reinkommen. Zusätzlich kümmert man sich um alle Anrufe und hilft dem Kunden bei seinem Problem weiter. Das können kleinere Anfragen betreffend der Garantie sein, oder ein grösseres Probleme sein: ein Kunde kann z.B. seinen PC nicht mehr starten.

    Am Technikschalter bedient man die Kunden, welche direkt zu uns nach Mägenwil kommen. Auch hier kann es sich wieder um Probleme handeln oder nur um eine Auskunft. Man nimmt die Ware entgegen, falls es notwendig ist und testet anschliessend diese auf einen Fehler. Im besten Fall kann der Kunde die defekte Ware gleich repariert wieder mitnehmen. In anderen Fällen, muss der Kunde leider warten und wir schicken die Ware so schnell wie möglich zum Hersteller für eine Reparatur.

    In der Gruppe «Testen» wird alle Ware, welche wir per Post bekommen, auf ihre Fehler getestet, ob dieser wirklich vorhanden ist. Von ganzen Servern, welche nicht mehr starten bis zu kleinen USB Sticks. Man bekommt da alles in die Hand, was wir so im Sortiment haben. Mir selber gefiel es in der Technik am besten, da ich den Kundenkontakt sehr schätze. In der PC-Reparatur werden Computer repariert, Fehler wie der PC startet nicht, PC hat kein Bild und vieles mehr behoben. Man repariert die Computer so schnell wie möglich für den Kunden, damit dieser wieder Arbeiten kann. Man versucht auch, den Kunden direkt am Telefon zu helfen oder mithilfe von Fernwartungstools zu agieren.

    Der Verkauf ist eine sehr spannende Abteilung. Man bedient die Kunden über Telefon, E-Mail oder am Schalter im Showroom. Man berät den Kunden genau über die Funktionen und gibt ihm Empfehlungen ab oder rät von einem Produkt eher ab. Falls Fehler bei Bestellungen entstanden sind, versucht man diese auszubügeln. Auch berät man den Kunden, falls er ein Produkt kaufen möchte, welches wir normal gar nicht anbieten und versucht dieses für ihn dann zu bestellen.
    In der IT ist man in der Firma für die ganze technische Infrastruktur zuständig. Man hilft seinen Arbeitskollegen bei technischen Problemen jeder Art am Arbeitsplatz. Der Drucker druckt nicht mehr, ein Mitarbeiter kann sich nicht mehr anmelden, der Bildschirm geht nicht mehr oder das Telefon hat keinen Empfang mehr – das sind alles typische Fehler. Teils wurde aus Versehen ein Kabel ausgesteckt, das Telefon ist defekt und muss ersetzt werden, oder ein Neustart des Druckers bringt diesen wieder zum laufen.
    So habe ich Euch mal alle Abteilungen nur ganz kurz mal erklärt. Ich selber empfand die vier Jahre als sehr spannend. Es gab immer wieder etwas Neues zu sehen und man ist in der ganzen Firma aktiv unterwegs. Das grösste Plus sind aus meiner Sicht die vielen verschiedenen Abteilungen. Man ist nicht die ganzen vier Jahre in derselben Abteilung und im selben Team. Das bringt sehr viel Abwechslung mit sich und man lernt so sehr viel und man merkt sehr schnell, wo es einem am besten gefällt. So habe ich versucht, nach diesen vier Lehrjahren eine Arbeitsstelle bei der Competec zu erhalten. Und ich kann jetzt wirklich bleiben! Ich werde in der Technik weiterarbeiten können und freue mich auf die neuen Herausforderungen.