SC_Lehrlingslager

Anreise:

Am Sonntag den 9. Juli 2017 war es endlich soweit. Das erste Lehrlingslager der Competec-Gruppe (BRACK.CH) konnte beginnen. Der Car von Eurobus holte uns in Willisau (13.45) und Mägenwil (14.45) pünktlich ab. 19 Lernende aus dem 1. und 2. Lehrjahr und drei erwachsene Personen (Lagerleitung) fuhren gemeinsam in Richtung Savognin/GR.



Tag 1:
Um 06.00 Uhr klingelte der Wecker und wir machten uns bereit für unseren ersten Arbeitstag. Nachdem wir von 06.45 bis 07.15 Uhr zusammen gefrühstückt haben, trafen wir uns um 07.30 Uhr vor dem Lagerhaus mit den zuständigen Personen des Parc Ela und dem Bauamt der Gemeinde. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe ging in den Wald um  Wanderwege zu sanieren, die andere auf ein Feld um eine zerfallene Trockenmauer wieder aufzubauen.
Bereits am ersten Tag stellte Diemo plötzlich fest, dass seine Wanderschuhe bereits ziemlich alt waren, denn plötzlich löste sich bei ihm die ganze Sohle auf und er musste als Notlösung die Wanderschuhe von Ruedi benutzen. Als wir alle startklar waren um aufzubrechen, fuhren wir mit dem Auto ca. 20 Minuten einen Weg in den Wald hinauf.
Dort angekommen, ging es noch ca. 10 Minuten zu Fuss einen Weg entlang und schliesslich kamen wir an einer Stelle an, an welcher der ganze Wanderweg von einem kleinen Erdrutsch zerfallen war. Da es dort ziemlich steil war konnten wir sogar beim Fällen eines Baumes zusehen und danach mithelfen, diesen einigermassen richtig zu platzieren um die Schräge mit Erde aufzufüllen, damit der Weg wieder begehbar war. Um ca. 17.00 Uhr beendeten wir unsere Arbeit und fuhren wieder Richtung Lagerhaus. Dort angekommen hatten wir bis zum Nachtessen (18.30 Uhr) genügend Zeit um zu duschen und uns umzuziehen.

Tag 2:
Am zweiten Tag verbreiterten wir die Wanderwege weiter unten am Hang, damit sie wieder sicherer waren. Mit der Hilfe von Pickel und Schaufel konnten wir das an einem Tag gemeinsam erledigen.
Am Abend gingen wir ins Dorf, wo ein kleines, kulturelles Dorffest stattfand. Es gab Grilladen und man hatte sogar die Möglichkeit einmal in ein richtiges Alphorn zu blasen.
 
Tag 3:
Am dritten Tag mussten wir nur am Morgen arbeiten und am Nachmittag genossen wir unseren freien Nachmittag.
Die Gruppen wurden nun getauscht, also ging unsere Gruppe dieses Mal auf das Feld mit den Trockenmauern.
Dies war eine ganz andere Aufgabe und viel mehr war ein gutes Fingerspitzengefühl gefragt. Am Anfang wurde uns eine kurze Einführung gegeben und wir haben erfahren warum diese Mauern überhaupt erstellt werden. Erstens gibt es sehr viele Tiere, die sich gerne darin verkriechen und zweitens sieht es um einiges schöner aus als ein gewöhnlicher Zaun.
Bei dieser Arbeit haben wir uns wieder in drei kleinere Gruppen unterteilt. Die einen haben damit begonnen, die grossen Grundsteine unten zu platzieren, eine andere Gruppe diese in der Mitte und die dritte Gruppe hat versucht, eine einigermassen schöne Oberfläche mit den eher kleinen Steinen zu fertigen.
Den Nachmittag verbrachten wir an einem schönen kleinen See in Savognin, einige gingen sogar ins Wasser.
Am Abend organisierte und spendete das Bauamt von Savognin ein kleines Grillfest für alle beteiligten Personen unseres Projektes.
 
Tag 4:
Am Donnerstag war nochmals ein gewöhnlicher Arbeitstag und wir arbeiteten den ganzen Tag in den zwei Gruppen. Da es ziemlich heiss war, machte es die Arbeit noch viel anstrengender. Als wir am Ende des Tages das Ergebnis gesehen haben, waren wir dennoch super zufrieden. Einen so grossen Fortschritt in nur so wenigen Tagen zu sehen war sehr erfreulich (25 Laufmeter Trockenmauern).  

Tag 5:
Am letzten Tag wurde nur noch am Vormittag gearbeitet. Eine kleine Gruppe war für die Reinigung des Lagerhauses verantwortlich. Wir assen dann ein letztes Mal „improvisiert“ zusammen Mittagessen (Salate, Wienerli und den Rest aus dem Kühlschrank).
Um 13.15 Uhr wurden alle vom Car abgeholt und wir fuhren zurück Richtung Mägenwil und Willisau.
Im Grossen und Ganzen war das Lager ein guter Ausgleich zu unserem normalen Arbeitstag und eine erlebnisreiche Abwechslung.

Hier noch mehr Fotos:

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